Wie soll es weiter gehen? Zahlen aus dem Landkreis...

Es gibt viele Aussagen über die Armut, oder die Veränderung im Land.

Die "Einen" sagen "Alles ist seit dem wir entscheiden viel besser geworden". Die Anderen empfinden dies jedoch leider anders.

Aus diesem Grunde ist es sehr wichtig sich mit Fakten dieser wichtigen Sache zu nähern. Dazu benötigen wir Zahlen, welche es uns ermöglichen Zeiträume miteinander zu vergleichen um zu überprüfen was der Sachstand ist.

Wir haben für Euch versucht die realen Fakten des Landkreises zu erfragen.

->Große Datenabfrage 31.12.2019 – Anfrage Die Linke

Die weiteren Antworten wurde nun teilweise geliefert.

Hier haben wir zur besseren Transparenz die uns gelieferten Zahlen direkt veröffentlicht.

Macht Euch bitte auch selber ein Bild, was sich "verbessert" hat, bzw. was die Realität ist.

Bitte beachtet, DIESE ZAHLEN sind alle VOR CORONA!

D.h. wir gehen davon aus, dass sich die Lage bereits deutlich verschlechtert hat, bzw. noch weiter verschlechtern wird. Aus diesem Grunde ist ein Umdenken noch wichtiger als früher.

->Übersicht Haushalte

->Thema Kinderarmut

->Kreis- Schulumlagen

->Sozialer Wohnungsraum

->Anzahl Sozialleistungsbeziehende

Was ist nun das Fazit daraus (zur aktuellen Zeit)?

In den letzten Jahren wurde immer weiter an den falschen Stellen gespart. Nur ein Beispiel: Es war und ist  viel Geld für Bankenrettung vorhanden. Jedoch an dem einfachen Bürger wird immer mehr gespart, sogar immer weiter belastet.

Dies betrifft nicht nur die untersten der Gesellschaft, auch die Mittelschicht rutscht immer weiter ab. Die Mittelschicht ist jedoch der Hauptsteuerzahler in unserem Land. Ohne diese Mittelschicht funktioniert unsere Gesellschaft nicht mehr.

Wenn diese wichtige Gesellschaftsschicht nun auch noch weiter belastet wird, dann kommt es zu einer Zeit, in der nicht nur diese Umlagenpolitik kollabieren wird.

Heute haben wir eine Zeit in der Milliarden für, eigentlich reiche, Konzerne zur Rettung bereitgestellt werden, jedoch keine Gelder für die seit langen Hilfsbedürftigen vorhanden sind (z.B. sozialer Wohnungsbau). Eine Verwaltung z.B. prüft jeden Cent bei einem Antrag einer Alleinerziehenden, jedoch werden Konzerne (z.B. Lufthansa, TUI usw,) mit Steuergeldern "gerettet". Gleichzeitig erhalten wir heute schon über die Medien die Information, dass unsere Kinder diese Schulden wieder rückzahlen müssen.

Die Großkonzerne können mit ihren Lobbyisten die Politik zu schnellen Entscheidungen führen, die kleinen Mittelständler sollen dann alles bezahlen. Die Steuerfluchtmöglichkeiten / Vermeidungsstrategien stehen halt nur den Konzernen zur Verfügung. Diese Konzerne welche dann staatliche Unterstützung in "Notfällen" fordern.

Fakt ist auch, dass viel mehr Mitarbeiter im Mittelstand arbeiten (und hier auch Steuern zahlen) als bei allen Konzernen.

Wieso ein Land eine Firma mit 9 Milliarden für 20% Anteile unterstützt (dabei ohne Mitspracherecht), wenn diese Firma an der Börse einen Wert unter 4 Milliarden für 100% hat, können wir nicht verstehen. Es ist ein Hohn für jeden Steuerzahler.

Gleichzeitig verlieren viele Mittelständer die Grundlage für ihr Lebenswerk. Hier sollten diese Gelder zur Unterstützung eingesetzt werden und nicht für die Sicherung der Gewinne von Aktionären.

Ebenso könne ein Bruchteil dieser Gelder eingesetzt werden um die von uns geforderten Lösungen, für die seit Jahren bestehenden sozialen Probleme im Landkreis, dauerhaft zu finanzieren.

NUR EIN Rechenbeispiel:

In der Bundesrepublik haben wir ca. 300 Landkreise. 9 Millarden EUR (für Rettung Lufthansa) wären dann 30 Millionen EUR pro Landkreis. Und das ist nur die Rettung EINES Konzerns / Lufthansarettung! Es stehen noch viele weitere (z.B. TUI) in der Schlage.

Nur am Beispiel Lufthansa:

Man könnte die ganze Firma (z.Zt.) für 4 Milliarden EUR kaufen und dann "nur noch 5 Millarden EUR" an die Landkreise verteilen (wären immer noch über 16Millionen EUR pro Landkreis).

Dieses Beispiel zeigt, wie man mit Steuergeldern zur Zeit umgeht. Das kann so nicht weiter gehen. Dafür benötigen wir eure Unterstützung.

Spätestens bei der nächsten Wahl.